Ambivalent wie die fragilen Gestalten, die sie beleben

1991-12-03 | Potsdamer Neuste Nachrichten – Ambivalent wie die fragilen Gestalten, die sie beleben Bilder Sebastian Heiners in der „Galerie am Wildpark“ Wally Poltiniak Manchmal schwebe sie, genießen Freiheit im Bild, kommen leichtfüßig daher; kein Raum, sie allein, einzigartige Existenz. Dann wieder gehen sie aufeinander zu, suchen und berühren sich. Leise geschieht das, ohne eindeutige…

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Naive Malerei ganz raffiniert von Mark Schneider

1990-12-11 | Der Morgen – Naive Malerei ganz raffiniert Vielversprechende Ausstellung mit Werken von Sebastian Heiner Mark Schneider Die Begriffe „raffiniert“ und „naiv“ widersprechen sich eigentlich. Die sich vorwärtstastende Malerei von Sebastian Heiner macht diese dich gegenüberstehenden Synonyme auf kuriose Weise annehmbar. Informell im Ansatz entdeckt man immer wieder Figuren, die ein – wahrscheinlich bedeutungsloses,…

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Gittergalerie

1989-12-28 | Tagesspiegel – Gittergalerie Sebastian Heiner bei Exhibit W.L. Eine neue Galerie für junge bildende Künstler wurde eröffnet – offensichtlich mit zwei Eignern. Im Grunde jedoch, wie man hört, steht eine Filmproduktion dahinter, auf jeden Fall liegt ihr Büro gleich hinter dem Ausstellungsraum. Kurzerhand und entschlossen erklärte man einen geweißten kleinen Werksaal – wie…

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Neue Galerie setzt auf unbekannte Künstler von Stefan Wieduwüt

1989-12-24 | Berliner Morgenpost – Neue Galerie setzt auf unbekannte Künstler Hochschul-Student Sebastian Heiner bei Exhibit in Kreuzberg Stefan Wieduwüt Off-Galerien haben eine Berliner Tradition, waren sie doch schon immer Motor für neue Entwicklungen im Kunstbetrieb. Immer noch findet man gerade in diesem Bereich nicht nur die schillerndsten Paradiesvögel der Szene, sondern auch die unkonventionellen…

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Klaus Fußmann – Die Geste des Traumes

Die meisten Bilder von Sebastian Heiner sind groß und von Kobolden bevölkert. Stiefel und Hände sind unübersehbar, flache Körper, dreieckige Kleider und irgendwo macht man einen kleinen Kopf aus. Die Figuren, die sich hier zusammengefunden haben, bilden eine Szene, eine Szene ohne eine Bedeutung. Sie spielen eine Art Schattentheater, und wer länger hinsieht, bemerkt, dass sie keine Handlung begehen. Sie stehen in ihren weitausholenden Gesten verharrend, machen Verbeugungen, Kratzfüße, strecken die Arme aus und irgendwann bemerkt man, wie sie sich alle gegenseitig huldigen.

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Unverputzte Wände – Dorothee Poppenberg

1989 | Kunstblatt Nr 65 – Unverputzte Wände – lackierter Gips? Szenen aus dem nicht-etablierten Kunstbetrieb Dorothee Poppenberg Anders als Sebastian Heiner; als Schüler der HdK spricht er von der Schule als „Schutz- und Entwicklungsraum“. Sie stellt ihm den Arbeitsplatz, vermittelt das Handwerkliche. Zu seinen Bildern sagt er selbst, daß sie einer Traumwelt, einer Märchenwelt…

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Spitze Tüten von Katrin Bettina Müller

1988-03-23 | TAZ – Spitze Tüten Die Kunststudenten Mulfinger, Heiner und Spiller in der Hochschule der Künste Katrin Bettina Müller Vom Schuh bis zum Sockenhalter, vom Hut bis zur Krawatte, vom Korsett bis zum Straps – selbst der hinterletzte Alltagsfetisch findet im Moment seinen Kulturgeschichtsschreiber. Textiles als sittengeschichtlich verräterisches Material näht Jane Mulfinger in ihren…

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