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Aufsätze | Essays | 短文

Axel Feuss – Megacity Action Painting

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Once again Sebastian Heiner journeyed to the Far East to paint. From 2004 till 2008 he maintained a studio in Beijing as well as in Berlin. Soon artists, curators and gallery owners living in China’s capital started to take notice of him. At the end of his duration, works Sebastian made in China were shown in Beijing and in Germany in highly acclaimed solo exhibitions.

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Michaela Nolte – Drachen, Träume und andere Farben

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Zwei Bilder von Sebastian Heiner – Sebastian Heiners Malerei ist impulsiv, von ekstatischem Farbklang und unmittelbarer Energie. Sucht man Analogien in der Musik, so lassen die Großformate an opulente Orchestrierungen Richard Strauss’ denken, der aufgewühlte Duktus stimmt die freie Harmonik des frühen Expressionismus’ von Igor Strawinsky an. Die Peking-Oper mit ihrem diffizilen Klangspektrum erscheint zum expressiven All-over und zur ausladenden Gestik wie ein Widerspruch.

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Michaela Nolte – Mal-Musik-Performances

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Ein Ton erklingt, der Maler steht auf einer Bühne. Konzentriert verweilen seine Gedanken einen Augenblick lang zwischen der grundierten Leinwand und der Musik. Dann ergreift Sebastian Heiner einen Pinsel, taucht ihn in den weißen Farbeimer und zeichnet mit raschen Strichen eine Figur. Doch ihr Dasein ist flüchtig nur. Im weiteren Prozess werden ihre Konturen unter den Farbschichten verschwinden, vor den Augen des Publikums von Pinsel- und Besenschwüngen überlagert. Zwischendurch setzt der Künstler auch seinen Arm als Malwerkzeug ein oder Fliegenklatschen.

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Michaela Nolte – Über Sebastian Heiner

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Am liebsten wäre er die Katze aus Alice im Wunderland, hat Sebastian Heiner 2001 in einem Interview gesagt: “Ich würde grinsen und wieder spurlos in der roten ölfarbe verschwinden!” Drei Jahre danach war er auf und davon. Nicht ganz so plötzlich wie die Edamer Katze, aber seit 2004 lebte und arbeitete der Berliner Künstler in jedem Jahr sechs bis sieben Monate in Peking.

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Hansdieter Erbsmehl – Studio Beijing – 北京的工作室

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Dieses Rot im Bild war die einzige Farbe des Bühnengeschehens, es ist die Farbe des Kleides der Tänzerin, um die sich das Frühlingsopfer dreht, jener Frau, die sich in einem wahnsinnigen Akt ihr Geschlecht ausreißt und sich selbst opfert, während die anderen – Männer wie Frauen – regungslos im Hintergrund stehen und wie gebannt dem Todestanz zuschauen.

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Hansdieter Erbsmehl – Maler der Geste und der Gesten

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Wenn ich im Titel meiner Rede von der “Geste” gleichzeitig im Singular und im Plural spreche, dann meine ich damit zwei ganz unterschiedliche Gesichtspunkte, die dieser Begriff in der Malerei Sebastian Heiners für mich hat: zum einen die “gestische Malerei”, also die Bewegung der Hand oder auch des ganzen Körpers im Aktus des Malens; zum anderen die Zeige- und Verweisgesten, die in vielen seiner Bilder vorkommen.

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Michaela Nolte – Sechs Bilder von Sebastian Heiner

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Eine Rede in einer fremden Sprache zu entwickeln, verändert manchmal den Fokus auf den Gegenstand. In gewisser Weise ist es vergleichbar dem Akt ein Bild an einen anderen Ort, in ein anderes Land zu verpflanzen. Als ich darüber nachdachte wie ich den Berliner Maler Sebastian Heiner einem Londoner Publikum vorstellen könnte, ereignete sich etwas seltsames. Ich kenne Sebastian seit nunmehr sieben Jahren, verfolge seine Arbeiten und habe das Glück mit einer von ihnen zu leben.

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Klaus Fußmann – Die Geste des Traumes

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Die meisten Bilder von Sebastian Heiner sind groß und von Kobolden bevölkert. Stiefel und Hände sind unübersehbar, flache Körper, dreieckige Kleider und irgendwo macht man einen kleinen Kopf aus. Die Figuren, die sich hier zusammengefunden haben, bilden eine Szene, eine Szene ohne eine Bedeutung. Sie spielen eine Art Schattentheater, und wer länger hinsieht, bemerkt, dass sie keine Handlung begehen. Sie stehen in ihren weitausholenden Gesten verharrend, machen Verbeugungen, Kratzfüße, strecken die Arme aus und irgendwann bemerkt man, wie sie sich alle gegenseitig huldigen.

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